Archiv des Autors: Alexander Florian

Semester: Zwischenbilanz

Das Semester schreitet voran, es ist also nicht zu früh, schonmal eine erste Zwischenbilanz zu ziehen 😉

Das Podcast-Seminar läuft sehr gut. Wie schon geschrieben, bin ich dort sowieso kaum aktiv, da Ruben es super macht 🙂 Und demnächst wird er vermutlich auch erste, sehr erfolgreiche Zahlen zu „unserem“ Podcast in seinem Weblog veröffentlichen. Die Studenten haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Momentan laufen schon die Aufnahmen zu den bildungsbezogenen Themen. Auch diese Beiträge sind auf jeden Fall eine Empfehlung Wert – sobald sie online sind, werde ich darüber berichten.

Im Seminar zu E-Learning/LMS ist die Referatsphase vorbei und ich war positiv überrascht, wie gut es den Referatsgruppen gelungen ist, kurz und kompakt die recht komplexen Themenbereiche vorzustellen. Sobald das Professur-Projekt „w.e.b.Square“ online ist, werden auch Artikel zu den Referaten veröffentlicht, etwa zur Evaluation von LMS. Mein Seminarkonzept scheint halbwegs anzukommen, zumindest ist das meine Interpretation der ersten Zwischenauswertung. Ich muss aber hinzufügen, dass von knapp 30 Teilnehmern lediglich 12 den Online-Fragebogen ausgefüllt haben (es war natürlich freiwillig). Jedenfalls freut mich das natürlich – vor allem die konstruktiven Vorschläge und Anregungen 🙂 Gleichwohl scheint die kompakte Referatsphase nicht allen entgegenzukommen. Vermutlich werde ich beim nächsten Mal (eventuell Sommersemester 2007) die Referatsphase etwas länger ausdehnen und den einzelnen Referatsthemen und -gruppen mehr „Platz“ einräumen, damit beispielsweise Zeit für Diskussion bleibt. Außerdem werde ich nächstes Mal in der ersten Sitzung wohl einen ersten inhaltlichen Einstieg selbst vornehmen. Wenn es interessiert: hier die Ergebnisse in einem Überblick zusammengefasst. Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Projektphase funktioniert und welche Projekte überhaupt umgesetzt werden. Nächsten Donnerstag ist die Präsentation der Projekt-Ideen…

Und schließlich noch das Seminar „Einführung in die qualitative Sozialforschung„. Hier habe ich einmal mehr erfahren müssen, dass E-Learning-Veranstaltungen fast noch mehr Betreuung bedürfen als „herkömmliche“ Seminare. Und hier bewährt sich halbwegs das „Online-Barometer“. Dieses Instrument wurde schon vor längerer Zeit an der Professur weiterentwickelt, (ursprünglich stammt es aus dem Umfeld von Hr. Reusser) – auf der GMW wird sogar ein Vortrag dazu abgehalten (zum Online-Barometer generell). Es hat sich im Seminar aber hilfreich erwiesen, da ich auf eine schlechte Stimmung aufmerksam wurde und intervenieren konnte. Es kam dann sogar zu einer anregenden Diskussion, wobei einige sehr gute Vorschläge von Seite der Studenten eingebracht wurden 🙂 Und diese „Aktivierungsleistung“ des Online-Barometers ist meiner Meinung nach ein wertvoller Effekt. Deshalb will ich hier abschließend noch kurz einen Auszug aus meinem diesbezüglichen Forumsbeitrag wiedergeben:

Die „Werte“ im Online-Barometer wirken sehr schnell irreführend und gerade der Aspekt der Aktualität sollte viel stärker „gewichtet“ werden (wobei das nicht im Sinne statistischer Verfahren zu verstehen ist, die bei diesen Fallzahlen und diesem Skalenniveau ohnehin höchst problematisch sind).
Es bräuchte also letztlich eine Darstellung, aus der hervorgeht, wie viele aus einer Seminargruppe sich überhaupt beteiligen und wie dann die Aussagen (auch zeitlich gesehen) verteilt sind; dann relativiert sich das. Zudem müsste von unserer Seite aus stärker dazu ermutigt werden, positive Gefühle ebenfalls einzugeben, falls diese vorhanden sind.
Dann könnte auch wieder mehr die Funktion „Förderung emotionaler Intelligenz“ in den Vordergrund rücken, denn insgesamt ist das Ganze ohnehin nur eine individuelle Angelegenheit bzw. höchstens eine zwischen Student und Dozent. In diesem Zusammenhang ist wiederum zu überlegen, ob die allgemeine Stimmung überhaupt für alle relevant ist und kundgetan werden sollte – vor allem dann nicht, wenn es nur die Stimmung von wenigen Leuten ist. In diese Richtung werden wir jedenfalls weiterdenken – zumal wir es bisher wohl noch nicht geschafft haben, das Online-Barometer als das zu „verkaufen“, was es sein soll: ein Instrument zur Kommunikation, zur Selbstreflexion etc. Im Moment ist es schlichtweg mehr oder weniger ein „Meckerkasten“ und dafür ist es nicht gedacht. Vielleicht wird es ja bald anders eingesetzt, etwa als zufälliges Popup, wo per „Quickvote“ schnell „abgestimmt“ werden kann (aber nicht muss) – wobei das Popup selbst auch wieder nervig und somit verfälschend sein kann…
Alles in allem halte ich das Online-Barometer von der Grund-Idee her aber nach wie vor für eine gute Möglichkeit, einige Schwierigkeiten aufzufangen, die bei E-Learning-Seminaren auftreten. Für mich selbst ist es ja auch ungewohnt, nicht direkt die Stimmung mitzubekommen und kaum reagieren zu können (das kenne ich z. B. aus meiner Zeit als Workcampleiter oder aus bisherigen Seminarerfahrungen anders und bin deshalb auf andere „Kanäle“ angewiesen).

Und ich möchte noch hinzufügen: es gab positive Reaktione auf unsere „Intervention“. So wurde z. B. (anonym) geäußert: „Finde es sehr angenehm, dass sich große Mühe gegeben wird, die Teilnehmer zu verstehen und ernst zu nehmen. Hat mich aufgeheitert ;-)“
Als wirklich letzte Bemerkung muss ich fairerweise aber noch sagen, dass vorher einige Kritik geäußert wurde (um mich bzw. „mein“ Team hier nicht zusehr selbst zu loben ;-)). Am Zitat sollte nur deutlich werden, dass es sich durchaus lohnt, das Ernst zu nehmen und darauf einzugehen 🙂

Dies & Das

Vielleicht wird das ja zu einer Standard-Einleitung werden, aber es wirklich bedauerlich, dass ich so selten dazu komme, meinen Weblog zu aktualisieren 🙁

Ich schreibe heute nur kurz und will innerhalb der nächsten Woche einige Sachen „nachliefern“. Der Grund, warum ich momentan kaum Zeit für den Weblog habe: ich sitze gerade an einer Zwischenauswertung zur Evaluation des Intel®-Aufbaukurses, da Ende Juni ein Symposium stattfindet und wir den aktuellsten Stand vorstellen. Außerdem stelle ich immer mehr fest, dass der Anteil an organisatorischen Tätigkeiten im Rahmen meiner Uni-Beschäftigung höher ist als erwartet. Das betrifft zum einen solche Dinge wie Prüfungsbeisitz, aber auch bei „meinen“ Seminaren ist neben der inhaltlichen Arbeit ein nicht unerheblicher Bestandteil meiner Aufgaben organisatorischer Art…

Ansonsten will ich an dieser Stelle nur noch auf zwei Dinge hinweisen. So ist zum einen aus dem Podcast-Seminar das erste Ergebnis fertig: „PODolski & Co – ein Podcast zu Gast bei Freunden. Der WM Städtepodcast“: http://www.wmpodcast.com/ In ihren Weblogs haben auch schon Ruben und Gabi darüber berichtet. Mein Rat: Unbedingt reinhören!
Außerdem hat Rüdiger Fotos online gestellt von unserer Aktion auf der 2. Tagung der bayerischen Lehrerbildungszentren.

Professur-Homepage modifiziert

Wie ich schon im letzten Beitrag erwähnt habe, wurden auf der Professur-Homepage einige Änderungen vorgenommen. Ich habe das schlechte Wetter am Sonntag genutzt, um einige Sachen daran abzuarbeiten. So ist die Seite zum Studium nun eine Tabelle (vorher war es eine Übersichtsgrafik). Für beide Darstellungsformen gibt es natürlich Vor- und Nachteile und in gewisser Weise ist es auch eine Geschmacksfrage. Da ich zur Zeit stark als Webadmin aktiv bin, kommt bei mir auch ein pragmatischer Blickwinkel dazu – und da ist die Tabelle natürlich überlegen (deshalb hatten wir auf der Seite Forschung schon vor einigen Wochen die Übersichtsgrafik gegen die Tabelle ausgetauscht).

Daneben sind noch zwei weitere größere Modifikationen festzuhalten: zum einen ist die Übersichtsseite nun kein automatisches Sitemap-Tool mehr, sondern eine Art Beschreibung der Professur-Homepage. Und zum anderen ist ein neuer Bereich in der oberen, horizontalen Navigationsleiste dazugekommen: die Medienprodukte. In der Auflistung der E-Learning-Produktionen zeigt sich: Da ist doch schon einiges zusammengekommen 🙂 In Bezug auf die Platzierung war zunächst die Diskussion, wo wir das Einordnen. Ist es eher den Publikationen zuzuordnen oder eher dem Wissenstransfer? Letztlich ist es wohl etwas Drittes, worin allerdings beide Elemente enthalten sind. Und je nach Philosophie steht eben mal stärker die theoretische Fundierung und mal stärker der Anwendungsbezug im Vordergrund. Deshalb ist das jetzt auch ein eigener Punkt geworden.

Und schließlich habe ich noch unsere Seite bei e-teaching.org aktualisiert: http://www.e-teaching.org/hochschule/uni-augsburg

PS: In den nächsten Tagen wird auch noch die Linkliste aktualisiert, da lohnt sich sicherlich ein Besuch in nächster Zeit 😉

diverse Updates

Ich habe es in den letzten Tagen leider nicht geschafft, verschiedene Dinge hier festzuhalten. Deshalb nun gesammelt einige kleinere Updates…

Zunächst waren wir (einige Leute aus dem Professur-Team) letzten Samstag auf der 2. Tagung der bayerischen Lehrerbildungszentren. Die Tagung selbst war nur mäßig spannend, immerhin konnten wir am Nachmittag Hr. Dr. Goppel live erleben und es wurde für mich deutlich, dass er als Profi-Politiker geschickt die Diskussion und Stimmung so lenken konnte, dass keine wirklich konkreten Vereinbarungen getroffen wurden. Immerhin ist es Gabi gelungen, mehrfach das Stichwort „E-Learning“ erfolgreich einzubringen und mit unserer Professur zu verknüpfen 🙂
Der Hauptgrund, warum wir dort waren: Unsere Professur hat einige Projekte aus dem Bereich Lehrerbildung mit Plakatwänden im Foyer vorgestellt. Ich war auch dabei und es war schon eine Herausforderung, innerhalb kurzer Zeit mein Dissertationsvorhaben auf ein Plakat zu bringen. Das Ergebnis ist hier abrufbar, allerdings sind die Grafiken leider etwas „zerschossen“ – auf dem A0-Ausdruck passt zum Glück alles 🙂

Daneben laufen die Seminare erfreulich gut an. Im Podcast-Seminar wurden die ersten Aufnahmen eingesprochen und es sind wirklich super Beiträge geworden. Sobald sie fertig geschnitten sind und die Seite online ist, werde ich es hier natürlich vermelden.
Auch die Impuls-Referate in meinem E-Learning/LMS-Seminar fand ich sehr gelungen. Die Teilnehmer haben es tatsächlich geschafft, ihre recht komplexen Inhalte innerhalb kurzer Zeit auf 20 Minuten zu reduzieren. Ich werde nächste Woche eine Zwischenauswertung machen, da mich interessiert, ob ich hierbei den richtigen Eindruck habe und natürlich ist es für mich wichtig, ob das von mir bereitgestellte Material sowie die kompakte Referatsphase zu Beginn des Seminars als sinnvoll eingeschätzt werden.
Schließlich noch wird morgen die ersten Aufgabe in der Veranstaltung „qualitativ Sozialforschung“ fällig. Die Fragen zwischendurch lassen aber darauf schließen, dass sich die Teilnehmer schon ziemlich gut eingearbeitet haben. Jedenfalls bin ich mal auf die Ergebnisse gespannt.

Das war es auch schon, in den nächsten Tagen werde ich einige Neuigkeiten auf der Professur-Homepage einbauen und dann natürlich auch hier darüber berichten.

PS: Ich will außerdem noch kurz den Support von MSI loben. Ich hatte ja geschrieben, dass meine Grafikkarte defekt ist. Nun habe ich vor einigen Tagen ohne Probleme eine neue Karte bekommen und jetzt läuft mein System wieder, sogar besser als vorher 🙂 Ich habe diesmal auch direkt nach der Neuinstallation mit einer Backup-Software ein Image meiner System-Partition gemacht. Mal schauen, ob sich das im Ernstfall bewährt…

vermutlich letzte Erhebung

In diesem Monat führe ich meine vermutlich letzte Erhebung im Rahmen meiner Doktorarbeit durch. Damit habe ich dann insgesamt vier verschiedene empirische Perspektiven bei der Evaluation des Intel®-Aufbaukurses eingenommen. Wie schon in meinem Semesterbericht zu lesen, bieten diese vier unterschiedlichen Zugänge meiner Meinung nach eine ausreichende Befundbasis für die Beurteilung und auch für die wissenschaftlich begründete Qualitätsentwicklung des Forschungsgenstandes.

An dieser Stelle will ich vorerst nicht viel weiter auf meine theoretischen Überlegungen eingehen, sondern nur noch kurz die Intention der aktuelle Erhebung darstellen. Ausgangslage ist, dass die Rahmenbedingungen des Intel®-Aufbaukurses in den Ländern unterschiedlich sind. Deshalb ist die Zielsetzung bei dieser Umfrage, systematisch zu erfassen, inwiefern die Rahmenbedingungen in den Ländern divergieren. Denn anhand der gesammelten Daten können wir bei der länderspezifischen Analyse besser berücksichtigen, welche Rahmenbedingungen den Intel®-Aufbaukurs beeinflussen und dadurch differenzierter beurteilen, inwieweit Länder-Unterschiede zu erklären sind. Mit diesem Fragebogen wenden wir uns übrigens ausschließlich an die Entscheidungsträger in den Ländern. Dabei gliedert sich die Umfrage in drei Bereiche: allgemeine Daten, Mentoren/innen, organisatorische Aspekte (die Umfrage umfasst 20 Fragen, die Beantwortung dauert je nach Ausführlichkeit zwischen 10-20 Minuten). Wichtig ist vielleicht noch zu erwähnen, dass ich auf die Befindlichkeiten der einzelnen Länder Rücksicht nehmen werde und deshalb die Ergebnisse nur anonymisiert veröffentlichen werde, sodass es nicht möglich sein wird, einen Ländervergleich anzustellen, was in Zeiten von PISA etc. ein sehr sensibles bildungspolitisches Thema darstellt 😉

Methodisch gehe ich folgendermaßen vor: zunächst haben alle Befragten (pro Bundesland einer, wobei auch Ansprechpartner aus Österreich und Süd-Tirol dabei sind) eine Email vom Projektleiter erhalten, der über meine Erhebung informiert, deren Bedeutsamkeit betont und um Mitwirkung bittet. Dann habe ich einen Brief aufgesetzt, den ich Anfang Mai verschickt habe (mit Uni-Briefkopf sowie Unterschrift von Fr. Prof. Dr. Reinmann). Und gestern gingen die Emails, wie im Brief angekündigt, raus. In diesen Emails ist der Zugang zur (geschützten) Umfrage enthalten (pro Email gibt es eine einmalige URL). Als Umfrage-System benutzen wir an der Professur schon seit über einem Jahr das hervorragende phpSurveyor. Diese openSource-Lösung ist wirklich sehr mächtig und hat sich schon mehrfach bewährt. Ich kann das Programm wirklich sehr empfehlen 🙂

Abschließend will ich noch auf eine Besonderheit hinweisen: die Befragten haben die Wahl, den Fragebogen entweder selbst online auszufüllen oder einen Termin zu vereinbaren, um den Fragebogen gemeinsam per Telefoninterview durchzugehen. Ich bin mal gespannt, wer diese letztgenannte Option in Anspruch nehmen wird. Dazu habe ich geplant, das Ganze mit Skype zu machen. Allerdings bin ich etwas von den Preisen und auch den Geschäftsbedingungen für SkypeOut enttäuscht. Andererseits hat es den Vorteil, dass ich ein Freeware-Tool von PowerGramo gefunden habe, mit dem ich problemlos das Skype-Gespräch aufnehmen kann, was natürlich sehr praktisch ist 😉

Semesterbeginn

Seit einer Woche läuft das Sommersemester 2006. Ich habe ja die Mitarbeiter-Stelle von Frederic übernommen (er wollte sich auf seine Stelle in München sowie seine Doktorarbeit konzentrieren) und biete deshalb jetzt 2-3 Seminare pro Semester an. Nachdem nun der Zeitpunkt vorbei ist, um noch über die Vorbereitung zu schreiben, will ich wenigstens kurz „meine“ Seminare vorstellen, wobei es eigentlich nur einmal wirklich „mein“ Seminar ist.

E-Learning in Theorie und Praxis

Dies ist ein Seminar, dessen Konzept ich selbst entwickelt habe und auch alleine erprobe. Die Idee ist vor ca. einem halben Jahr entstanden. Hintergrund war, dass die Mehrheit unserer MuK-Studenten nur begrenzt an medienpädagogischen Fragestellungen interessiert ist. Vielmehr steht bei vielen von ihnen ein kommunikationswissenschaftliches Interesse im Vordergrund. Diese persönlichen Eindrücke wurden auch durch eine Studie unter den Erstsemestern im letzten Wintersemester bestätigt (die Erhebung wurde durchgeführt von der Professur für Kommunikationswissenschaft, woran auch Tobias sowie Sandra haben mitgewirkt). Jedenfalls habe ich mir gedacht, vielleicht sollte das aufgegriffen werden und die Beschäftigung mit medienpädagogischen Themen über einen journalistischen Zugang erfolgen. Zufällig habe ich mich damals mit Ruben über sein Projekt LMSNews.com unterhalten. Diese Seite ist inzwischen sehr erfolgreich. Deshalb dachte ich mir, das ließe sich doch verbinden: die Studenten erarbeiten Beiträge zum Bereich E-Learning und Learning-Management-System für diese Seite. Und wenn die Qualität gut genug ist, können diese Beiträge auch veröffentlicht werden. Zu tun gibt es allemal genug 😉

Jedenfalls habe ich ein ausgebuchtes Seminar und bin nach der ersten Sitzung optimistisch. Mal schauen, wie es sich entwickeln wird. Ach ja: ich habe auch noch ein neues Projekt der Professur eingebunden, nämlich w.e.b.Square. Daphne hat es vorgestellt (vielen Dank nochmals, das gilt natürlich auch für Ruben, der LMSNews präsentiert hat 🙂 ) – sobald es offiziell startet, wird das auf unserer Homepage bekanntgegeben. Wer etwas mehr über „mein“ Seminar wissen möchte, kann sich hier herunterladen: die kommentierte Seminarbeschreibung und die Präsentation der ersten Sitzung.
Vielleicht noch eine kleine Abschlussbemerkung: ich stelle für die Referate das Material zur Verfügung. Einen kleinen Teil in klassischer Form, d. h. als Kopiervorlage im Semesterappart. Einen Großteil habe ich aber als pdf aus dem Internet recherchiert. Es war wirklich erstaunlich, wie viele gute Texte ich online gefunden habe. Da ich sie alle in unser LMS hochgeladen habe, bin ich nun dort Nr. 1 auf der Score-Liste 😉

Einführung in die qualitative Sozialforschung

Dieses (großteils virtuelle) Seminar läuft nun schon zum dritten Mal (hier gibt es eine Grafik der Startseite). Entstanden ist es als Gemeinschaftsprojekt der Doktoranden und Gabi. Diesmal bin ich offiziell der Dozent. Doch tatsächlich ist es nur so, dass ich für dieses Semester verantwortlich bin und mich um die organisatorischen Fragen kümmere. Unterstützt werde ich von Eva, die im letzten Semester die Dozentin war (wir haben einfach die Rollen getauscht, denn letztes Jahr habe ich sie unterstützt und dabei auch von ihr gelernt). Außerdem habe ich noch ein Tutoren-Team zur Seite. Einmal Tobias, der im letzten Semester auch schon dabei war. Und daneben noch Michael und Jan, die im letzten Semester Teilnehmer waren. Insofern sind wir also eher ein Dozenten-Team. Ich bin mal gespannt, wie es laufen wird. Dieses Semester haben wir soviel Teilnehmer wie noch nie – das wird also noch ein großer Korrekturaufwand werden. Mal schauen, wie sich unsere neuen Bewertungskategorien bewähren. Nach den Erfahrungen des letzten Semesters haben wir dies nämlich etwas optimiert…
Wer mehr wissen will: hier ist die Präsentation der ersten Sitzung, wobei wir uns nur zum Teil an deren Gliederung gehalten haben. Da wir (das Team) schon ziemlich gut vertraut waren mit dem Seminarablauf (darum geht es in dieser Präsentation hauptsächlich), haben wir etwas „freier“ die Punkte abgehandelt – nämlich dann, wenn es gerade gepasst hat 😉

Podcasting im Bildungskontext

Dieses Seminar geht auf eine Idee von Ruben zurück und trifft wohl auf einen sehr aktuellen Trend – jedenfalls war das Seminar vierfach überbucht. Ich bin nur zur organisatorischen Unterstützung mit im Boot – das Seminar selbst wird im Wesentlichen von Ruben gemacht. Lediglich bei Fragen der Umsetzung hat Gabi mitgedacht und in ihrem Weblog bereits zweimal darüber berichtet, nämlich hier und hier. Außerdem haben Rüdiger, Ruben und ich auf unserer Rückfahrt von der Didacta in Hannover im Februar genug Zeit gehabt, die Idee in ein konkretes Konzept zu „übersetzen“.

Die erste Sitzung hat super geklappt: Glückwunsch nochmals von mir an Ruben 🙂 Wie es für Ruben selbst war, könnt ihr hier nachlesen. Zusätzlich hat Ruben mir noch seine Präsentation zur ersten Sitzung zur Verfügung gestellt, sodass sie hier nun downloadbar ist. Ich habe lediglich die Audio-Beispiele daraus entfernt, damit die Dateigröße vertretbar bleibt. Viel Spaß damit 🙂

PS: Sobald es Ergebnisse aus den Seminaren gibt, werde ich natürlich darüber berichten

Homepage und Lernplattform fertig

Schon seit einigen Tagen/Wochen sind unsere neue Homepage und die neue Lernplattform fertig. Wobei das natürlich ein Prozess ist und an manchen Stellen immer wieder Nachbesserungsbedarf bemerkbar wird 😉

Der Start ins neue Semester ist aber erfolgreich verlaufen und beide Systeme laufen problemlos 🙂

Der heutige Eintrag ist insofern etwas verspätet, durch den Semesterauftakt diese Woche und meinen PC-Absturz letzte Woche bin ich aber leider nicht dazu gekommen, vorher darüber zu berichten. So hat Gabi letzte Woche schon zweimal zur neuen Homepage geschrieben, nämlich hier und hier.

Zunächst zur neuen Homepage. Die URL lautet: http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de
Aufgesetzt hat das System Ruben, als Basis haben wird Xoops verwendet. Die Aktion geht auch schon auf den Dezember zurück, wie im Weblog von Ruben nachzulesen ist. Damals war ich auch noch nicht so richtig beteiligt. Der Umzug der Inhalte wurde „outgesourct“ an HiWis und es hat einfach etwas gedauert, bis die Inhalte übertragen waren, da doch einige Seiten zusammenkamen. Ich bin vor ca. einem Monat eingestiegen und meine Aufgabe war es, im Feintuning das Design zu optimieren – natürlich zusammen mit Ruben, wobei ich mich vor allem um css gekümmert habe. Ich denke, die Seite ist ziemlich gut geworden, wobei es natürlich noch manche Baustellen gibt (natürlich verrate ich die nicht 😉 ).

Daneben ist die neue Lernplattform online und im Einsatz: http://e-learning.phil.uni-augsburg.de
Darüber hatte ich ja schon einiges geschrieben, da hat Christian super Arbeit geleistet. Ich will jetzt hier nur noch kurz auf zwei Dinge in diesem Zusammenhang hinweisen. Einmal kann hier ein Bild angeschaut werden von der Umsetzung des Seminars zum Thema „Wissensmanagement“. Das habe ich zusammen mit Tobias „designt“ (wobei wir uns an einer Vorlage orientiert haben, die übrigens abgewandelt auch beim Portal, also bei der Startseite der Lernplattform verwendet wird).
Wir haben dabei auch ein Tutorial zum Freeware-Tool Cmap erstellt (auf Grundlage einer Präsentation von Gabi). Und um das Ganze etwas aufzulockern, haben wir ein kleines Tutorial-Video erstellt, von dem es auch eine bayerische Version gibt. Ich kann nur sagen: unbedingt anschauen! Tobias hat das super gemacht 🙂
Dieses Tutorial ist übrigens frei zugänglich. Dazu einfach auf die Seite der Lernplattform wechseln, dort auf Demo-Login klicken. Dann in der Veranstaltungslisten das Wissensmanagement-Seminar auswählen und auf „Hier gehts zum Seminar“ klicken. Jetzt seid ihr schon in dem frei zugänglichen Bereich der Lernumgebung für Wissensmanagement und könnt dort auf „Einführung“ klicken. Jetzt sehr ihr den Eintrag „Cmap-Tutorial“. Nun müsst ihr nur noch den Reiter „Video-Tutorial“ auswählen und das Video starten (wie gesagt: ich empfehle unbedingt die bayerische Version). Viel Spaß damit 🙂