Schlagwort-Archive: Hochschule

Wechsel nach München

Nachdem ich bereits im Ausblick für 2010 hier angedeutet hatte, dass voraussichtlich eine große Änderung ansteht, kann ich dies nun auch hier in meinem Blog festhalten: Ich werde im April 2010 an die Universität der Bundeswehr in München wechseln. Schon im letzten Herbst gab es dementsprechende Überlegungen und seit November stand es endgültig fest, weshalb ich zu diesem Zeitpunkt alle betroffenen Personen (z. B. im imb) informiert habe. Bis ich dann aber tatsächlich alle Unterlagen zusammen bzw. den endgültigen Vertrag vorliegen hatte und den Auflösungsvertrag in Augsburg am Donnerstag vor einigen Tagen unterschreiben konnte, hat es doch noch etwas gedauert. Tätig sein werde ich in München in der Fakultät für Pädagogik (hier) und bin dort im Labor für Medienentwicklung (hier) aktiv. Ich freue mich sehr auf die neuen spannenden Aufgaben und für mich bieten sich dort interessante Perspektiven und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten 🙂

Der Abschied von meinem Uni-Job in Augsburg fällt mir nicht leicht. Zwar war ich dort sehr stark in der Lehre eingebunden (mit 15 Stunden Lehrverpflichtung), zudem war ich Fachstudienberater und außerdem im MuK-Prüfungsausschuss sowie als Administrator für mehrere Online-Umgebungen des imb zuständig (siehe z. B. hier), weshalb der „Pflicht-Anteil“ insofern sehr hoch war, dass ich kaum Zeit für sonstige universitäre Aktivitäten hatte (was auch ein Grund für meine längeren Blog-Pausen war). Dennoch habe ich den Job sehr gerne gemacht und viel in dieser Zeit gelernt. Nichtsdestotrotz ist es nun für mich eine tolle Gelegenheit, mich weiter zu entwickeln, neue Schwerpunkte zu setzen und so wie es aussieht, ist in München mehr Spielraum für den „Kür-Anteil“ (z. B. das hier angesprochene „Basteln“ mit digitalen Medien) vorhanden, zumal in Augsburger die Aussicht auf eine dauerhafte Anstellung leider nicht mehr so klar erkennbar war, wie es mir noch vor zwei Jahren beim damaligen Vertragsabschluss vermittelt wurde (siehe z. B. hier).

Jedenfalls fand nun am Freitag eine Abschiedsfeier beim imb statt, die mir gut gefallen hat und ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim imb-Team für die tolle Zusammenarbeit und die schöne Zeit sowie natürlich für das Abschiedsgeschenk bedanken 🙂

w.e.b.Square-Tagung 2010

Gestern fand die dritte w.e.b.Square-Tagung statt, bei der ich zu Anfang selbst dabei sein konnte. Wie schon Sandra (hier), Tamara (hier) und Gabi (hier) in Ihren Blogs schreiben, hat das Konzept dieser studentischen Veranstaltung sehr gut funktioniert (was nicht zuletzt am großen Aufwand der drei Dozentinnen, nämlich Marianne, Sandra und Tamara liegt). Da in den erwähnten Blog-Einträgen bereits recht ausführlich über das Konzept und die eigentliche Tagung berichtet wird und ich den positiven Eindruck zur gestrigen Veranstaltung teile, gehe ich nun nicht weiter darauf ein.

Ich möchte lediglich noch kurz betonen, dass die einzelnen Beiträge in der Tagungsdokumentation nachzulesen sind (oder im Konferenzblog) – ich war wieder bei der technischen Umsetzung aktiv beteiligt, etwa bei der pünktlichen Freischaltung der zugehörigen w.e.b.Square-Ausgabe 2010 01 (hier). Zum Einsatz kam dieses Mal darüber hinaus im Vorfeld der w.e.b.Square-Blog, welchen ich im Herbst „programmiert“ habe (ich habe hier darüber berichtet) und ein Blick in die einzelnen Beiträge der studentischen Arbeitsgruppen lohnt sich, da nicht nur die Ergebnisse (etwa der Tagungsbeitrag), sondern auch der Prozess dokumentiert werden (hier).

Detektei Suni: letzte Folge

Zum Abschluss des Projektes „Detektei Suni“ ist nun eine große Doppelfolge „Der Hammer der Götter“ erschienen (die beiden News dazu finden sich hier und hier). Auch wenn ich selbst noch nicht so richtig reingehört habe, wird sich es sicher wieder lohnen, dies zu tun 🙂 Da dieses Projekt sehr stark von den Initiatoren (u. a. Basti und Ruben) getragen wurde, (nicht zuletzt deshalb, da sie als Sprecher Hauptrollen übernommen hatten), wird es vorerst leider nicht weitergehen. In seinem Blog hat Sebastian Geißler übrigens etwas ausführlicher zu dieser letzten Folge einen Eintrag verfasst (hier). Ich selbst hatte zu Beginn am Rande etwas mit dem Podcast-Projekt zu tun, da ich zusammen mit Ruben ein Seminar zu diesem Thema durchgeführt hatte (ich hatte hier darüber berichtet).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Diskussion um E-Portfolio

Ende November fand in Hamburg die Campus Innovation statt (hier ist die Homepage dazu). Ich finde es immer wieder erfreulich, dass es über die im Internet bereitgestellten Materialien relativ gut möglich ist, sich über einige der dort behandelten Inhalte zu informieren 🙂 Es kommen diverse Blog-Beiträge aus der Nachbetrachtung dazu, die sich dieses Mal vor allem um das Thema E-Portfolios (und teilweise damit zusammenhängend Assessment-Fragen, etwa im Vortrag von Gabi, worüber sie in Ihrem Blog hier geschrieben hat). So möchte ich nun noch auf einige interessante und hilfreiche Blog-Einträge verlinken: Mandy (hier), Frank (hier), Ilona Buchem (hier) und Sandra Schaffert (hier) – ein Blick dorthin lohnt sich, u. a. aufgrund der Links zu den Vortragsfolien.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

MuK-Graduates09

Letzte Woche war die diesjährige Absolventenfeier des Studiengangs „Medien und Kommunikation“ (MuK), also die MuK-Graduates09 (hier ist die Einladung dazu von der Fachschaftshomepage). Dies war die „erste“ Generation an Studierenden, die ich komplett begleitet habe, denn seit 2005 bin ich in Augsburg in der Lehre aktiv und ungefähr zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Absolventen der MuK-Graduates09 mit dem Studium begonnen. Nicht nur deshalb hat es sehr viel Spaß gemacht und sich zu erinnern, was in den Jahren alles passiert ist – Sandra hat darüber auch berichtet (hier). Wie schon vor einigen Jahren (hier) habe ich eine kleine Rede gehalten und mich dieses Mal gut genug vorbereitet, um dem Anlass gebührend „feierlich-offiziell“ zu klingen 😉 Danke nochmals an die Organisatoren aus der Fachschaft für das große Engagement und die gelungene Feier.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Assessment im Hochschulunterricht

In der Zeitschrift für Hochschulentwicklung ist das Themenheft „Assessment im Hochschulunterricht“ erschienen und online verfügbar (hier). Es finden sich darin drei Schwerpunkthemen, nämlich Modularisierung, studienbegleitendes Assessment und Kompetenzorientierung im Kontext des Prüfens. Ich bin darauf durch eine e-teaching.org-News (hier) gestoßen, dort heißt es weiter:

„Im Editorial zu dem Themenheft beschreibt Gabi Reinmann, die Herausgeberin, die Veränderung der Wertigkeit der Prüfung im Hochschulsystem mit der Bolonga-Reform. Von einem fast vollständig ausgeklammertem Thema hin zu einen wichtigem Bestandteil der Hochschuldidaktik. Durch die Modularisierung, das studienbegleitende Assessment und die Kompetenzorientierung, die mit dem Bolonga-Prozess einhergehen, hat die Prüfung zwangsläufig an Bedeutung gewonnen.“

Gabi hat als Herausgeberin ergänzend zu Ihrem Editorial in Ihrem Blog noch weitere Informationen (etwa zur Entstehungsgeschichte des Themenheftes) veröffentlicht (hier). Ich finde das Thema spannend und sehr wichtig, wobei mein Interesse nicht zuletzt durch meine umfangreiche Lehrtätigkeit und den Austausch bei uns in Augsburg über Assessment-Fragen (insbesondere mit Silvia) geweckt wurde.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Baumgartner zu Uni-Forschung und Bildungsökonomie

In seinem Blog hat Peter Baumgartner einige interessante Beiträge veröffentlicht, die sich im weitesten Sinne mit Bildungsökonomie und den (geänderten) Rahmenbedingungen universitärer Forschungstätigkeit befassen. Zumeist durch die Lektüre von (knapp skizzierter) Literatur angeregt, stellt Peter Baumgartner recht umfangreich weiterführende Überlegungen an, die ich lesens- bzw. empfehlenswert finde (mitsamt der zugehörigen Kommentare u. a. von Gabi und Frank). Aktuell sind dies zwei Einträge: „Uni-Forschung: It’s the economy, stupid“ (hier) und „Habitate für die Forschung generieren“ (hier). Dazu passen zwei Einträge von einem früheren Zeitpunkt, wobei diese auch in den beiden soeben genannten Blog-Posts ebenfalls verlinkt sind, ich sie hier aber noch getrennt aufführen möchten: „Forschungsexzellenz als soziale Konstruktion“ (hier) und „Universitätsprofessur – Forschungsmanagement statt Forschungsinhalte“ (hier).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.