Verzögerung ist normal?

Ich habe mal wieder ein Wochenende für meine Dissertation „geopfert“. Das ist jetzt momentan nicht zu vermeiden, da ich einerseits in der Endphase stecke und fertig werden will und andererseits unter der Woche durch meinen Uni-Job nur wenig Zeit für meine Doktorarbeit habe. Wenigstens habe ich nach etwas Anlaufschwierigkeiten einen Modus gefunden, um die Überarbeitung des Theorie-Teils einigermaßen „plangemäß“ hinzubekommen. Denn ich hatte mir eigentlich vorgenommen, bis Weihnachten den Theorie-Teil so zu überarbeiten, dass er mehr oder weniger druckreif ist (siehe hier). Da ich noch ca. 20 Tage hatte, wären das 10 Seiten pro Tag gewesen, die ich überarbeiten muss. Doch gerade am Anfang haben mich viele Kleinigkeiten sehr stark aufgehalten und damit klar, dass ich mal wieder einen persönlichen Zeitplan nicht einhalten kann. Das hat mich ziemlich genervt letzte Woche. Inzwischen habe ich einige Gespräche geführt und nun bin ich wieder entspannter, es bleibt mir ja auch nichts anderes übrig. Es ist trotzdem ärgerlich, dass ich mich immer wieder verschätze. Es liegt ja nicht daran, dass ich nichts mache – im Gegenteil, so viel wie im letzten halben Jahr habe ich schon sehr lange nicht mehr gearbeitet, genauer gesagt war ich fast am Limit. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, nicht so richtig voranzukommen, aber vielleicht ist das nur die Ungeduld kurz vor dem Ende der Arbeit. Eigentlich könnte es ja umgekehrt sein: Je näher das Ende rückt, umso lockerer werde ich (weil es ja bald geschafft ist). Naja, immerhin läuft es seit einigen Tagen besser und ich schaffe tatsächlich gut 10 Seiten am Tag, da nun die Vorarbeiten weg sind. Und natürlich spielt auch eine Rolle, dass es nur brutto 20 Tage sind, davon fallen viele Tage komplett für die Uni weg, z. B. ist diese Woche ein kleiner Korrektur-Marathon angesagt, wo ich vermutlich wieder kaum Zeit für die Doktorarbeit habe…

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