Schlagwort-Archive: Hochschule

Befragung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Sandra berichtet in einem Blog-Eintrag (hier) über einen HIS-Projektbericht mit dem Titel „Studienstrukturreform und berufliche Situation aus Sicht des wissenschaftlichen Nachwuchses“ (die Studie ist hier verfügbar). Die Ergebnisse spiegeln teilweise auch meine Meinung wieder, z. B. sehe ich beim Bologna-Prozess ebenfalls manche Schwachpunkte (zumindest in der verwaltungstechnischen Realisierung). Dass die berufliche Perspektive eher suboptimal ist, ist nicht neu und wenn sich jemand für den „Uni-Weg“ entscheidet, so sollte ihm dies bewusst sein (was natürlich nicht bedeutet, dass ich diesen Zustand, von dem ich selbst auch betroffen bin, nicht ebenso kritisch sehe).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Akademische Medienkompetenz

Auf e-teaching.org wurde in interessanter Text von Joachim Wedekind veröffentlicht, worin er zusammenträgt, welche Aspekte zur akademischen Medienkompetenz zählen (hier). Im Zusammenhang damit verweise ich auch gerne auf das Themenspecial zur Medienkompetenz auf e-teaching.org (hier).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

MuK-Präsentation auf SIT 2009

Wie auch im letzten Jahr habe ich zusammen mit einem imb-Team den Studiengang „Medien und Kommunikation“ auf dem SchülerInfoTag der Universität Augsburg präsentiert. Erneut war das Interesse sehr groß und für mich war es interessant, erstmalig das überarbeitete Konzept zur Neu-Gestaltung des Studiengangs ab dem Wintersemester 2009/2010 (neue Prüfungsordnung) vorzustellen. Die Folien sind online verfügbar (hier).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

E-Learning an sächsischen Hochschulen

Im Bildungsportal Sachsen ist eine Publikation über E-Learning an sächsischen Hochschulen erschienen (hier). Dort wird über E-Learning-Strukturen, -Projekte und -Einsatzszenarien berichtet, außerdem werden in einem Einstiegskapitel knapp einige Studien zu E-Learning in einem kompakten Überblick zusammengefasst.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Erfolg bei Innovationswettbewerb betacampus

Im Innovationswettbewerb „betacampus“ (Informationen hier) war ich erfolgreich mit meiner eingereichten Idee, einen uniweiten Umfrage-Server einzurichten 🙂 Es gab insgesamt 45 Einreichungen und als eines von 15 Projekten werde ich nun gefördert.

Da ich später im betacampus-Projektblog hierzu einen Beitrag eingestellt habe, werde ich diesen nun übernehmen (hier):

Ausgangslage

Die digitalen Medien gewinnen im Forschungsprozess immer mehr an Bedeutung, sowohl als Gegenstand als auch als Mittel zur Datenerhebung und -auswertung. Seit einigen Jahren wird an der Professur für Medienpädagogik ein online-basiertes Umfragesystem verwendet, dass hauptsächlich zu Forschungsarbeiten der Professur eingesetzt wird und aufgrund des Betreuungsaufwands nur ausgewählten MuK-Studierenden für deren Abschlussarbeiten zur Verfügung gestellt werden kann. Die Einrichtung von Umfragen geschieht nämlich bislang manuell durch den Administrator (Alexander Florian) und kann nicht webbasiert von den Benutzern angelegt werden. In den letzten Jahren ist der Bedarf nach einem Werkzeug, welches im Forschungsprozess für Online-Umfragen eingesetzt werden kann, stetig angestiegen. Immer häufiger führen Studierende im Rahmen Ihrer Abschlussarbeiten oder in Forschungsprojekten eine empirische Erhebung durch, worin der Methode “Online-Umfrage” eine große Bedeutung zukommt. Dieser Bedarf kann derzeit aufgrund von Kapazitätsengpässen leider nicht gedeckt werden.

Zielsetzung

Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist es, über ein einfaches Web-Interface jedem Studierenden die Möglichkeit zu offerieren, eine Online-Befragung für seine Abschlussarbeiten einzurichten. Jeder Studierende soll sich mit seinem RZ-Account an einem Umfrage-Server anmelden und über diesen Uni-Server (d.h. mit einer “seriöse” Uni-URL) eine Online-Datenerhebung durchführen können. Die Studierenden sollen dabei über eine Supportstelle beraten und unterstützt werden. Durch diese neue Serviceleistung sollen alle Studierenden (auch ohne fundierte technische Kenntnisse) sichere Online-Erhebungen durchführen können. Die Service-Leistung soll dabei in den Digicampus eingebunden werden. Die Dienstleistung soll sich primär an Studierende der Universität Augsburg richten. Das Projekt hilft aber natürlich auch allen Wissenschaftlern der Universität Augsburg, die ihre Umfragen gerne onlinebasiert durchführen möchten.

Nutzen

Studierende haben die Möglichkeit, für die onlinebasierte Datenerhebung im Rahmen eigenständiger Forschungsprojekte (vor allem während der Abschlussarbeit) auf einen IT-Service zurückzugreifen. Die Datenerhebung und -aufbereitung lässt sich wesentlich schneller und kostengünstiger als durch eine Papier-Befragung durchführen. Die zentrale Barriere, die Online-Befragung aufgrund mangelnder technischer Kompetenz oder fehlender Infrastruktur, durchzuführen, fallen dabei weg und es ergeben sich zwei Vorteile für die Zielgruppe:

  • Die Studierenden werden von den technischen Herausforderungen entlastet, die die Einrichtung einer Online-Umfrage bedeutet.
  • Die Umfrage wird über einen Uni-Server abgewickelt und erhält deshalb eine “seriöse” Umfrage-URL (was die Teilnahmebereitschaft der Befragten erhöhen kann).

Auf diese Weise kann die Universität Studierende dabei unterstützen, “forschendes Lernen” zu betreiben, welches im Zuge des Bologna-Prozesses mit den verdichteten Ablaufstrukturen im Bachelor-Studium erschwert ist und deshalb über Service-Maßnahmen wie den Umfrage-Server erleichtert werden sollte.
Etliche dieser Argumente sind zudem gültig hinsichtlich der Situation von Wissenschaftlern an der Universität, die ebenfalls von einem niederschwelligem Service- und Support-Angebot für Ihre Forschungspraxis profitieren könnten.

Projekt-Idee

Es ist geplant, einen universitären Umfrage-Server einzurichten, worauf eine Software installiert ist, die automatisiert für jeden RZ-Account eine Benutzer-Instanz anlegt, damit jeder Studierende selbst eine Online-Umfrage einrichten, administrieren und durchführen kann. Ein Großteil der beantragten Mittel soll daher für die Programmierarbeiten und den Aufbau der technischen Infrastruktur verwendet werden. Der andere Teil soll den technischen Support um ein inhaltliches Beratungsangebot (eventuell im Rahmen des Projekts i-literacy) ergänzen, so dass die Studierenden bei der Einrichtung von Fragebögen durch Tutoren unterstützt werden. Dabei sollen auch Online-Videotutorials erstellt werden, die die Einrichtung von Fragebögen “Schritt-für-Schritt” erläutern. Eine Support-Gruppe kann bei Bedarf inhaltliche Unterstützung leisten. Langfristig würde eine solche Gruppe dann in das Begleitstudium eingebunden.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Kurz-Bericht zu E-Portfolio-Studie

In seinem Blog berichtet Peter Baumgartner, dass nun Kurzfassung einer Studie zu E-Portfolios an (österreichischen) Hochschulen verfügbar ist (hier). Ich finde das Thema E-Portfolios sehr spannend und freue mich schon auf den Endbericht, vorerst muss die Kurzfassung reichen (hier).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Seminare im Sommersemester 2009

Es steht ein neues Semester an und da ich als Lehrkraft für besondere Aufgabe eine recht hohe Lehrverpflichtung mit 15 Stunden habe, werde ich wieder sieben Seminare anbieten. Viele davon habe ich schon mehrfach durchgeführt, was die Vorbereitung etwas erleichtert, da ich Details verbessern kann. Deshalb werde ich dieses Mal nur kurz die Titel auflisten, ohne näher darauf einzugehen. Besonders freue ich mich auf meine Master-Veranstaltung (Entwicklung multimedialer Lernumgebungen), da ich dies als Projekt-Seminar mit externen Kooperationspartnern angelegt habe. Ich habe hierzu einen Pool an Projekt-Partnern und Projekt-Ideen zusammengetragen, die als Anregung dienen sollen, denn die Arbeitsgruppen können auch eigene Ideen einbringen.

  • Medien im Kontext: Entwicklung und Evaluation von Learning-Management-Systemen
  • Medien und Bildung: Entwicklung multimedialer Lernumgebungen
  • Digitale Kommunikation und Kooperation: Sozialpsychologie des Internet
  • Qualitative Sozialforschung: Grundkurs
  • Instructional Design: Einführung für Nebenfach
  • Instructional Design: Grundkurs
  • Statistik: Einführung in SPSS
    • Außerdem Betreuung von zwei Angeboten des Begleitstudiums:
    • Online-Coaching
    • MuK-Befragungen

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.