Workshop "Bildungsportale" in Tübingen

10. Dezember 2006 | Kategorie: Universität |

Am Donnerstag und Freitag war in Tübingen der Workshop “Bildungsportale: Potentiale und Perspektiven” vom Institut für Wissensmedien. Zusammen mit Ruben, Christian und Tom war ich dort. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, auch wenn für mich manche Beiträge zu den Bildungsportalen zu techniklastig waren. Aber insbesondere die Präsentationen zu Lehrer-Online und einer Benchmarkstudie zu Schulportalen war für mich sehr brauchbar, denn ich beschäftige mich in meiner Dissertation ja auch zum Teil mit diesem Bereich (ähnlich sieht das Gabi in ihrem Blog). Von der Panel-Diskussion hatte ich mir etwas mehr versprochen, da hat ein wenig der “Biss” gefehlt, zumal über die Hälfte der Zeit für Statements (jeweils mit Powerpoint-Folien) drauf ging – Ruben hat das Ganze übrigens live mitgebloggt im BildungsBlog von Stephan Mosel, der auch da war und dessen Vortrag mir sehr gut gefallen hat :-)

Ach ja: Tübingen ist eine sehr schöne Stadt! Außerdem hatte ich noch kurz Zeit, eine alte Bekannte wiederzutreffen, alleine schon deshalb hätte sich der “Ausflug” gelohnt :-)

5 Kommentare zu “Workshop "Bildungsportale" in Tübingen”

  1. am 11. Dezember 2006 um 13:28 1.Stephan Mosel schrieb …

    Danke, das hört man gern :)

  2. am 11. Dezember 2006 um 21:24 2.Alexander Ganz schrieb …

    Hallo Stephan, es ging auch dem übrigen Team aus Augsburg so, dass wir deine Präsentation wirklich gelungen fanden :-)
    PS: Ich habe gerade deinen Namen geändert – das hatte ich vorher leider falsch geschrieben, sorry.

  3. am 13. Dezember 2006 um 14:31 3.basti schrieb …

    Klingt gut! Schade, dass es bei mir diesmal nicht geklappt hat!

  4. am 13. Dezember 2006 um 21:17 4.Richards Blog » Blog Archiv » In Tübingen schrieb …

    [...] Sehr gefreut hat ich auch, dass eine ganze Reihe interessanter Leute (zB aus Augsburg) auf mich zukamen und an lehrer-online.de und lo-net2.de interessiert waren. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, was sich daraus noch alles machen lässt. [...]

  5. am 15. Dezember 2006 um 18:03 5.konzeptblog » Blog Archiv » Bildungsportale schrieb …

    [...] Am 07. – 08.12.2006 veranstalteten wir an unserem Institut den Workshop „Bildungsportale“. Als Organisatoren der Veranstaltung waren wir eigentlich mit der Qualität der Beiträge und den von ihnen ausgelösten Diskussionen ganz zufrieden – und wohl auch die Teilnehmenden, soweit sie dies in ihren Blogs bereits gewertet haben (Sporer, Heinen, Schmidt). Das Unpräzise des Begriffs „Bildungsportal“ hatte die (spannende) Folge, dass die Entwickler und Nutzer sehr unterschiedlicher Portalformen zusammen kamen (z.B. lehrer-online, ZEIT Campus, e-teaching usw.) und deshalb sehr unterschiedliche Sichten ausgetauscht wurden. Die Folien zum Workshop sind jetzt übrigens online. Auch wenn der Begriff Web 2.0 erst in einem Abschlusspanel (zu Trends der Portalentwicklung) explizit thematisiert wurde, so zog sich der Begriff doch von Anfang an durch alle Präsentationen und Diskussionen. Bildungsportale sind nun mal in aller Regel Top-Down geplant, redaktionell betreut und (im positiven Falle) qualitätsgesichert durch formative Evaluationsmaßnahmen. Portale haben meist klar definierte Adressaten. Im Grunde sind alle beim Workshop vertretenen Portale so zu charakterisieren und damit stehen sie zunächst im Gegensatz zu Bottom-Up-Initiativen wie Blogs und Wikis. Diese werden von Mitgliedern einer Community für ihre Community betrieben. Auch die Finanzierung sieht entsprechend unterschiedlich aus. Hinter (den vorgestellten) Portalen stehen öffentliche Geldgeber, Verlage oder Vereine und sie benötigen zum Teil beträchtliche Summen für Entwicklung und Betrieb. Blogs und Wikis dagegen werden zumeist als Low-Budget-Projekte von Privatpersonen oder Vereinigungen getragen (ein Punkt, der Gabi Reimann besonders interessiert). [...]

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben