Rückblick: Bayreuth und Köln

Es ist doch wieder spät geworden, deshalb schreibe ich jetzt auch nur sehr knapp über die vergangene Woche (auch wenn das jetzt keine freundliche Einleitung ist).

Der Besuch in Bayreuth war sehr anregend, die Atmosphäre beim Team von Herr Baptist äußerst angenehm. Ich selbst habe nicht viel über meine Evaluation berichtet, dafür Eva umso ausführlicher über ihre Notebook-Studie und Gabi hat ja auch noch einen Vortrag gehalten (über web2.0 und bologna, ähnlich wie in Bonn).

Danach war ich zwei Tage in Köln auf Didacta am Intel-Stand. Dieses Jahr war es für mich sehr entspannt, da ich nur einen Vortrag gehalten habe und kein Forschungsvorhaben umsetzen wollte (siehe hier, hier und hier) 😉 So habe ich mir die Messe angeschaut und erneut festgestellt, dass das nix für mich ist. Auch vielversprechende Vorträge mit interessanten Rednern waren leider nicht so gut, denn außer oberflächlichen Floskeln ist bei Messevorträgen wohl nicht viel zu erwarten (oder ich kenne die Themen halt schon zu gut). Wahrscheinlich hat diese Einstellung auch geholfen, dass ich meinen Vortrag locker und entspannt erzählt habe, denn ich wußte ja schon, dass ich in maximal 20 Minuten nur einen groben Überblick geben konnte. Jedenfalls war ich zufrieden und habe sogar positives Feedback bekommen 🙂 Könnte auch daran liegen, dass ich inzwischen geübter bin und das Thema schon ziemlich gut kenne 😉

Was war sonst noch geboten? Am Mittwochnachmittag war Prominenz am Intel-Stand, etwa Frau Dr. Roth von Intel oder die Ministerin Sommer, da feierlich ein eigenes Intel-Portal für NRW verkündet wurde (in Kooperation mit der Medienberatung NRW). Besonders gut gefallen hat mir der Auftritt der Physikanten auf dem Intel-Stand. Abends waren Eva und ich noch auf ein Bier mit Herr Heinen im Deutzer Bahnhof bei einem sehr netten Gespräch 🙂

Besonders hat mich natürlich gefreut, dass mich Herr Rüppell besucht hat, bei ihm habe ich jahrelang in Köln gearbeitet und Lernsoftware entwickelt. Er hat von einer sehr spannenden Idee berichtet, bei Gelegenheit werde ich hier vielleicht mal näher auf oases eingehen (ich habe es mir mal vor einem Jahr kurz angeschaut).

Tja, dann war da natürlich noch Zeit für ein paar private Treffen. Obwohl ich vor zwei Jahren das letzte Mal in Köln war, kam es mir so vor, als wäre ich erst gestern dort gewesen, als ich dort ankam. Am ersten Abend war ich in Düsseldorf bei einem alten Schulfreund, zur Party haben es aber Eva und ich dann leider nicht mehr geschafft 🙁 Und besonders schön war ein Treffen mit einer alten Studienfreundin, dafür hatte ich mir zum Glück etwas Zeit nehmen können 🙂

Alles in allem war die Woche recht lang, es stand ja noch ein Umzug an am Freitag (nicht meiner) und gestern war mal wieder ein Saisonspiel (wir sind noch immer ungeschlagener Tabellenführer). So habe ich mir heute zur Entspannung mal wieder ein Sonntagstraining gegönnt. Danach war ich noch mit Steffi im botanischen Garten (wir haben eine Jahreskarte) und dort haben wir uns wieder die jährliche „Präsentation“ lebender Schmetterlinge angeschaut – dieses Jahr waren es deutlich mehr als letztes Jahr und insgesamt war das eine angenehme Ablenkung bzw. Abwechslung, immerhin liegen zu Hause noch ein paar restliche Bücher, die ich durcharbeiten muss…

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