{"id":66,"date":"2006-11-04T09:01:04","date_gmt":"2006-11-04T08:01:04","guid":{"rendered":"http:\/\/alexander-florian.de\/?p=66"},"modified":"2006-11-04T09:01:04","modified_gmt":"2006-11-04T08:01:04","slug":"mein-diss","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/alexander-florian.de\/?p=66","title":{"rendered":"mein Diss"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich inzwischen zwei Monate am Theorie-Teil meiner Dissertation schreibe, will ich nun etwas \u00fcber aktuelle Entwicklungen schreiben. Noch immer gelingt es mir nicht richtig, mit geringerer Sorgfalt die Texte durchzuarbeiten. So habe ich inzwischen \u00fcber 300 Textstellen zusammengetragen (es entspricht ca. 200 Seiten), was wohl zu aufw\u00e4ndig ist. Ich will noch 2-3 Monate weitersammeln und dann daraus den Abschnitt zur Lehrerfortbildung (LFB) schreiben. Vermutlich wird es dann so sein, dass ich aus sch\u00e4tzungsweise 600 Seiten Rohmaterial meinen LFB-Bereich auf 40-60 Seiten verdichte. Auch wenn ich schon deutlich besser vorankomme als in den ersten Wochen (pro Buch brauche ich momentan 2-5 Tage), bin ich also trotzdem nicht zufrieden, denn ich k\u00f6nnte vermutlich auch weniger m\u00fchsam auf die 40-60 Seiten meines LFB-Teils kommen. Andererseits ist das der Kern meines Theorieblocks und mir einfach wichtig. Naja, ich mache halt jetzt noch eine gewisse Weise so weiter und will sp\u00e4testens Februar mit dem \u201eZusammenschreiben\u201c beginnen, egal ob ich dann alle B\u00fccher durchhabe oder nicht (es ist noch eine ziemlich lange Liste), zumal ich davon ausgehe, dass ich meine Arbeitsweise noch optimieren werde.<\/p>\n<p>Ach ja, mein thematischer Fokus hat sich etwas ge\u00e4ndert. Denn angesichts meines aktuellen Aufwands war ich mir nicht sicher, ob ich auf dem richtigen Weg bin und sich meine Vertiefung in LFB gerade \u201elohnt\u201c. Deshalb habe ich mir nochmals \u00fcber den Theorie-Teil Gedanken gemacht und dies auch mit <a href=\"http:\/\/medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de\/modules\/content\/index.php?id=64\">Gabi<\/a> abgestimmt. Meine \u00dcberlegungen dabei will ich kurz wiedergeben, wobei ich dazu etwas ausholen muss (und dazu gro\u00dfteils Email-Ausz\u00fcge wiedergeben).<br \/>\nNach meinem Verst\u00e4ndnis ist das Hauptthema meiner Arbeit Lehrerfortbildung (LFB) bzw. LFB in einer speziellen Form des Blended Learning (anhand des exemplarischen Beispiels <a href=\"http:\/\/aufbaukurs.intel-lehren.de\">Intel2<\/a>). Denn wenn ich mich mit <a href=\"http:\/\/medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de\/modules\/content\/index.php?id=88\">R\u00fcdiger<\/a> und <a href=\"http:\/\/medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de\/modules\/content\/index.php?id=138\">Christine<\/a> vergleiche, so bin ich doch der einzige, der zwar wie sie im Bereich der LFB forscht, aber auch ausf\u00fchrlich darauf ausgeht. Das liegt aber daran, dass es bei R\u00fcdiger st\u00e4rker um Teletutoring geht und bei Christine eher um Emotionen im Lernprozess sowie ihr Instrument. Bei mir hingegen steht LFB im Mittelpunkt.<br \/>\nDeshalb will ich mich im Theorie-Teil auch \u00fcberwiegend mit LFB besch\u00e4ftigen. Dabei ist nat\u00fcrlich immer der konkrete Bezug zu meinem Forschungsgegenstand (also dem exemplarischen Beispiel) sowie diesbez\u00fcglichen Fragestellungen herzustellen.<br \/>\nNun besch\u00e4ftige ich mich derzeit also intensiv mit LFB und komme mir z. T. fast schon wie ein Historiker vor, da viele Texte 30 Jahre und \u00e4lter sind. Das ist f\u00fcr mich aber kein Problem, da ich diese Texte als wichtige Grundlagentexte einstufe (z. B. Strukturplan f\u00fcr das Bildungswesen der Bildungskommission) und nach meinem bisherigen Stand nicht grundlegend neue Erkenntnisse gewonnen wurden. Ich werde hier aber nochmal genauer recherchieren, denn irgendwie kann ich es selbst kaum glauben\u2026<br \/>\nIch komme alles in allem sogar einigerma\u00dfen voran \ud83d\ude42<br \/>\nTrotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich mich verzettle.<br \/>\nMomentan habe ich folgende grobe Vorstellung meiner Arbeit: 1\/3 Theorie, 2\/3 Empirie<br \/>\nDie Theorie besteht zu ca. 70% aus LFB und dann kommen noch ca. 15% Blended Learning und 15% Methodik (also Forschungsansatz, Fragestellung, Ausf\u00fchrungen zu Evaluation) und ich will deutlich unter 100 Seiten bleiben. Damit gehe ich also kaum auf E-Learning ein. Ich finde das in meiner Arbeit aber auch nur einen kleinen Teilaspekt. Stattdessen w\u00fcrde ich mir lieber noch etwas Raum lassen und auf Gebiete von LFB eingehen, die mir relevanter erscheinen (aber nur sehr verk\u00fcrzt und am Rande): das System Schule und \u201eder Lehrer an sich\u201c, eventuell auch noch Unterrichtsentwicklung (hier w\u00fcrde ich dann vermutlich auch Medieneinsatz subsumieren).<br \/>\nGl\u00fccklicherweise wird diese Einsch\u00e4tzung von Gabi geteilt, Das macht den Berg B\u00fccher wieder interessant und relevant (vorher was es Aufwand, dessen Nutzen fragw\u00fcrdig war), wenngleich in den letzten beiden Wochen die Literaturarbeit sehr, sehr eingeschr\u00e4nkt war durch Semesterbeginn und die beiden Reisen (Wien und Dillingen, au\u00dferdem war 10j\u00e4hriges Abi-Jubil\u00e4um in Karlsruhe).<\/p>\n<p>Zuletzt m\u00f6chte ich mich an dieser Stelle mal ausdr\u00fccklich f\u00fcr die optimale Betreuung bedanken. Denn obwohl Gabi kaum Zeit hat, antwortet sie trotzdem schnell sowie sorgf\u00e4ltig und gibt wertvolle Hinweise. Ich nehme jetzt auch in Kauf, dass es peinlich oder \u201eschleimig\u201c wirkt (die Gefahr besteht bei \u00f6ffentlichem Lob f\u00fcr\/Dank an eine Vorgesetzte immer) &#8211; doch ich wei\u00df aus vielen Gespr\u00e4chen, dass alle Doktoranden, mit denen ich mich unterhalten haben, ebenfalls sehr gl\u00fccklich mit ihrer Betreuung durch Gabi und sehr dankbar daf\u00fcr sind bzw. es wertsch\u00e4tzen. Also kann und sollte so etwas auch mal \u00f6ffentlich gesagt werden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich inzwischen zwei Monate am Theorie-Teil meiner Dissertation schreibe, will ich nun etwas \u00fcber aktuelle Entwicklungen schreiben. Noch immer gelingt es mir nicht richtig, mit geringerer Sorgfalt die Texte durchzuarbeiten. So habe ich inzwischen \u00fcber 300 Textstellen zusammengetragen (es entspricht ca. 200 Seiten), was wohl zu aufw\u00e4ndig ist. 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