{"id":57,"date":"2006-10-05T20:31:46","date_gmt":"2006-10-05T19:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/alexander-florian.de\/?p=57"},"modified":"2006-10-05T20:31:46","modified_gmt":"2006-10-05T19:31:46","slug":"mein-blog","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/alexander-florian.de\/?p=57","title":{"rendered":"Mein blog"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon angek\u00fcndigt, will ich nun auch noch kurz \u00fcber meinen Blog nachdenken. Ich habe den Eindruck, dass er sich vor allem zu einer Art e-portfolio entwickelt. Das liegt wohl daran, dass ich den Schwerpunkt in meiner Arbeit auf Lehrerfortbildung setze. Und dort passiert im theoretischen Diskurs eher wenig online, sondern haupts\u00e4chlich noch \u201ealtmodisch\u201c in Printform, wobei vieles schon vor einigen Jahren verfasst wurde. So kann ich kaum auf Texte verlinken und ich glaube auch nicht, dass es wirklich interessant ist, wenn ich beispielsweise meine aktuellen Zitatsammlungen poste, denn oft sind es sehr spezielle Aspekte und die Ausf\u00fchrungen hierzu sind zudem schon 20-30 Jahre alt. F\u00fcr mich ist nat\u00fcrlich spannend, festzustellen, dass manche Str\u00f6mungen, Entwicklungen und auch Forderungen gar nicht so neu sind. Das Bildungswesen bzw. der Schulapparat ist wohl doch ein etwas tr\u00e4gerer Verein \ud83d\ude09 Manchmal ist es nat\u00fcrlich auch frustrierend, wenn etwa beim Thema Transfer von Lehrerfortbildung schon vor einigen Jahrzehnten Erkenntnisse gesammelt und Empfehlungen abgeleitet wurden, die heute noch g\u00fcltig sind aber nach wie vor in der Praxis kaum angekommen sind (obwohl entsprechende Hinweise immer wieder auftauchen).<br \/>\nUm an dieser Stelle wenigstens einen kleinen Tipp zu geben: auf der Seite vom Landesinstitut f\u00fcr Schule von NRW gibt es eine kleine Sammlung von Studien, die als Einstieg gut geeignet sind: <a href=\"http:\/\/www.lfs.nrw.de\/materialien.htm\">http:\/\/www.lfs.nrw.de\/materialien.htm<\/a><br \/>\nNaja, aber dazu wollte ich eigentlich gar nicht so viel schreiben. Sondern \u00fcber meinen Blog nachdenken. Also, ich sehe meinen Blog weniger als thematisch gef\u00fchrten Diskussionsbeitrag zu einem Fachgebiet. Gerade im E-Learning-Bereich gibt es hier eine recht aktive Szene und ich lese dort gerne mit, da es mich sehr interessiert (und einen Teil in meiner Dissertation wird sich auch mit dieser Thematik besch\u00e4ftigen). Aber dort ist auch zu beobachten, dass eine gewisse Selbstreferentialit\u00e4t vorhanden ist. Mir ist schon klar, dass dies auch Sinn und Zweck solcher themenbezogenen blogs ist. Ich selbst sehe mich dort aber, wie gesagt, nicht. Und solange ich nicht einen eigenen Beitrag leisten kann, werde ich mich auch zuk\u00fcnftig kaum auf die Beitr\u00e4ge dort beziehen bzw. sie zum x-ten mal verlinken. Um Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen: Das soll keine Kritik sein, ich lese diese Beitr\u00e4ge sehr gerne und finde es auch immer wieder interessant, welche Verkn\u00fcpfungen untereinander hergestellt werden \u2013 aber ich werde mich daran vorerst nicht beteiligen.<\/p>\n<p>Was ich noch kurz anschlie\u00dfen m\u00f6chte. Ich habe im letzten Beitrag relativ offen dar\u00fcber geschrieben, dass es neben dem vielen Sonnenschein auch weniger angenehme Abschnitte in meiner Doktorarbeit gibt. Ich wurde nun von erstaunlich vielen Lesern darauf angesprochen (z. T. wusste ich gar nicht, wer alles mitliest) und das war wirklich erfreulich. So richtig erkl\u00e4ren kann ich mir auch nicht, warum mir das Schreiben momentan so schwer f\u00e4llt. Deshalb vielleicht noch abschlie\u00dfend ein paar neue Gedanken. So spielt eine Rolle, dass ich mich etwas versch\u00e4tzt habe. Denn im letzten Jahr habe ich einen Gro\u00dfteil der Literatur schon durchgearbeitet. Oder genauer: \u201enur\u201c durchgelesen. Meine bewusste Absicht war: erstmal entspannt alles lesen. Das mache ich gerne und ich habe viel \u201egelernt\u201c. Damit wollte ich eine Grundlage schaffen und dann beim zweiten Durchlauf, worin ich momentan befinde, schon sehr genau wissen, was brauchbar ist und so schnell und gezielt die B\u00fccher \u201everarbeiten\u201c. Und wie schon geschrieben: es dauert trotz dieser Vorbereitung immer noch sehr lange \u2013 l\u00e4nger als erwartet. Das hatte ich mir nat\u00fcrlich anders vorgestellt und deshalb bin ich gerade nicht so begeistert. Mir war zwar schon damals bewusst, dass dieses zweimalige Lesen aufw\u00e4ndiger ist \u2013 andererseits dachte ich, dass ich unterm Strich gezielter die Texte verwerten kann und so sogar effektiver bin. Andererseits, und das ist schon der zweite m\u00f6gliche Grund, kann auch sein, dass sich das bald so entwickelt wie erwartet. Denn zur Zeit stecke ich sehr tief in der Detailebene. Und da ist es naturgem\u00e4\u00df nicht so leicht, eine Meta-Ebene einzunehmen (von der aus das Ganze schon weniger dramatisch aussieht). Denn im Detailbereich sehe ich halt sehr viele Aspekte, die wichtig und relevant sind. Daneben gibt es noch als letztes so ein Gef\u00fchl, das ich nicht erkl\u00e4ren kann. Es ist n\u00e4mlich der hausgemacht Druck, dass ich n\u00e4chstes Jahr fertig werden will. Das will ich einfach \u2013 warum, wei\u00df ich auch nicht genau, aber es ist schon richtig so (es ist halt eine \u201eBauch-Sache\u201c). Damit aber genug Psycho-Ged\u00f6ns f\u00fcr heute (und wohl auch f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit).<br \/>\nDie n\u00e4chsten Beitr\u00e4ge werden sich wieder auf Uni-Aktivit\u00e4ten beziehen, z. B. die von mir durchgef\u00fchrten Seminare.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon angek\u00fcndigt, will ich nun auch noch kurz \u00fcber meinen Blog nachdenken. Ich habe den Eindruck, dass er sich vor allem zu einer Art e-portfolio entwickelt. Das liegt wohl daran, dass ich den Schwerpunkt in meiner Arbeit auf Lehrerfortbildung setze. 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