{"id":136,"date":"2007-05-03T21:11:17","date_gmt":"2007-05-03T20:11:17","guid":{"rendered":"http:\/\/alexander-florian.de\/?p=136"},"modified":"2007-05-03T21:11:17","modified_gmt":"2007-05-03T20:11:17","slug":"noch-mehr-literatur","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/alexander-florian.de\/?p=136","title":{"rendered":"noch mehr Literatur"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe es schon wieder getan: Mir ein paar weitere B\u00fccher f\u00fcr meine Doktorarbeit ausgeliehen. Eigentlich bin ich ja schon seit ein paar Wochen an dem Punkt angelangt, wo ich (fast) alle Quellen in meine Datenbank eingepflegt hatte und nun &#8222;nur&#8220; noch die Textausz\u00fcge zusammenschreiben muss. Aber es kommt erstaunlicherweise immer wieder vor, dass ich in den Literaturverzeichnissen interessante Publikationen entdecke und sie mir dann halt bestelle. Trotzdem habe ich mir schon ein paar Mal geschworen, keine neuen B\u00fccher mehr anzuschauen, da ich sicherlich genug Material habe. Deshalb soll es diesmal wirklich zum letzten Mal gewesen sein (das haben mir auch <a href=\"http:\/\/medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de\/denkarium\/\">Gabi<\/a> und <a href=\"http:\/\/medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de\/modules\/content\/index.php?id=77\">Eva<\/a> empfohlen)&#8230;<\/p>\n<p>Inzwischen habe ich auch meine Vorgehensweise ge\u00e4ndert. Bisher hatte ich den verwegenen Plan, bis zu einem Tag X (den ich schon mehrfach verschoben habe) alle Literatur zu erfassen und ab diesem Tag X meine Arbeit daraus zu &#8222;basteln&#8220;. Nun habe ich schon mit dem Schreiben angefangen und mache halt parallel die letzte Auswertung und schaue zwischendurch in die neuen B\u00fccher rein. Das klingt jetzt nach mehr, als es eigentlich ist, denn so habe ich Abwechslung. Und das Entscheidende: seit ich am &#8222;Endtext&#8220; schreibe, kann ich viel besser ausw\u00e4hlen und es ist nicht mehr so ein Gef\u00fchl, eine Trocken\u00fcbung zu betreiben. Am Ende war das F\u00fcllen meiner Datenbank eigentlich nichts anderes mehr, denn vieles davon werde ich kaum in der Arbeit verwerten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dennoch war die Arbeit sicherlich nicht umsonst oder unn\u00f6tig. Ich habe n\u00e4mlich die Vermutung, dass die Auseinandersetzung mit dem Gegenstand der Dissertation so eine Art rautenf\u00f6rmige Entwicklung ist (&lt;&gt;). Denn zuerst ist ein Grundwissen da, das wird dann immer mehr ausgeweitet und vertieft, also immer breiter, sodass es irgendwann viel zu viel (Detail-)Wissen ist. Also geht es darum, nun wieder zu verdichten, auszuw\u00e4hlen und Schwerpunkte zu setzen. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass in meinem Fall die meiste Arbeit schon getan ist, bevor ich nun mit dem Zusammenschreiben starte. Genauer gesagt: ich mache es ja schon und momentan l\u00e4uft es so wie erhofft &#8211; ich kann relativ problemlos die Seiten f\u00fcllen, da ich viel wei\u00df, f\u00fcr mich eine Struktur rausgearbeitet habe und lediglich mein umfangreiches Ausgangsmaterial b\u00fcndeln muss. Es macht sogar Spa\u00df, da ich nun endlich &#8222;loslegen&#8220; und das Wissen &#8222;loswerden&#8220; kann \ud83d\ude42 Das erinnert mich an eine Aussage von <a href=\"http:\/\/www.frank-vohle.de\/\">Frank<\/a>, wonach das Ergebnis der Doktorarbeit f\u00fcr ihn selbst am Ende banal und simpel erschien, denn er hatte so viel au\u00dfen rum erarbeitet, dass dies im verdichteten Text nur teilweise unterzubringen war. Und wie gesagt: so \u00e4hnlich geht es mir auch gerade. Auch wenn es billig klingt, ist der Prozess w\u00e4hrend der Doktorarbeit wohl mindestens genauso wichtig wie das Ergebnis hinterher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe es schon wieder getan: Mir ein paar weitere B\u00fccher f\u00fcr meine Doktorarbeit ausgeliehen. Eigentlich bin ich ja schon seit ein paar Wochen an dem Punkt angelangt, wo ich (fast) alle Quellen in meine Datenbank eingepflegt hatte und nun &#8222;nur&#8220; noch die Textausz\u00fcge zusammenschreiben muss. 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